monk-e

Monk-e war ein Großprojekt mit 33 Studierenden mit dem Zeil ein interaktives e-Book zu entwickeln. Ich war in der Konzeption sowie im Projektmanagement tätig.

krittel

Krittel ist ein Rollen- und Gesellschafts-Spiel. Die Spieler interagieren mittels Scribbles und müssen auf möglichst kreative und absurde Weise zum Ziel zu gelangen.

Ai-Diagramm-Tool

Konzept zur Verbesserung der Diagrammfunktion in Adobe Illustrator. Das bisherige Tool ist veraltet und unzureichend.

Felix Wettstein  Rohrgraben 13  79422 Freiburg
info@felix-wettstein.deinfo@felix-wettstein.de0162 / 1303577

Ich studiere im 6. Semester „Integrierte Gestaltung“ mit Schwerpunkt New-Media-Design an der Hochschule für Kunst Design und populäre Musik (hKDM) in Freiburg.

Bereits während meiner Schulzeit haben mich die Gestaltungsmöglichkeiten der Fotografie und Bildbearbeitung fasziniert. Aber ich hatte auch breit gestreute Interessen, zum Beispiel in Holz- und Metallverarbeitung, Mechanik und Elektronik, Webdesign und Programmierung. Vor allem mein Interesse für die Fotografie brachte mich dazu ein Grafik-Design-Studium an der FHF Freiburg zu beginnen. Dort lernte ich die große Bandbreite des Designs kennen.

Besonders faszinierte mich die Typografie: die Geschichte der Schrift, Charakter und Wirkung verschiedener Schrifttypen und welche große Rolle kleinste Details spielen können. Besondere Freude bereitete mir die Arbeit an dem Projekt „SCHRIFT BEWEGT“, bei dem ich die Möglichkeiten von Schrift im dreidimensionalen Raum sowie ihre Wandlungsfähigkeit untersuchte. Ich begann mich stark für den konzeptionellen Bereich des Designs zu interessieren.

Zur gleichen Zeit lernte ich das 14magazin kennen, welches von Freiburger Studenten in ehrenamtlicher Arbeit herausgegeben wird. Hier übernahm ich mit zwei Kommilitonen das Layout. Das Praxisorientierte Arbeiten war eine willkommene Ergänzung zum Studium und prägte meine Theorie- und Konzeptionsbezogene Denkweise.

Als aus der FHF die hKDM hervorging, erhielt ich die Gelegenheit auf den Bachelor-Studiengang „Integrierte Gestaltung“ umzusteigen. Wichtigste Motivation für meinen Wechsel war allerdings die breitere und konzeptionellere Ausrichtung des neuen Studiengangs.

Eines der ersten größeren Projekte war die Konzeption eines Gedicht-Lern-Programms. Hier konnte ich Kenntnisse aus meiner Zeit am technischen Gymnasium (Informationstechnik) einbringen: Progamm-Ablauf-Pläne und Struktogramme hatte ich dort im Zusammenhang mit Maschinenprogrammierung kennengelernt. Sie halfen mir nun meine Ideen zu konzentrieren und zu vermitteln. Diese Aufgabe erfordere auch sich mit Fachübergreifendem Wissen zu beschäftigen. Psychologie hatte mich bereits vorher fasziniert. Ich begann mich für Pädagogik als Thema meiner Gestaltung zu interessieren und mir wurde bewusst, dass ich mich nicht in technischen Kategorien sondern vielmehr thematisch orientieren möchte.

Geht man von einem fächerübergreifenden thematischen Ansatz aus, so benötigt man ein breit angelegtes Know-how, um stets die am Besten geeigneten Techniken und Methoden zu finden. Hier kommen mir mein vernetztes Denken und meine umfassende Allgemeinbildung zugute.

Den Schwerpunkt meiner Arbeit sehe ich in der Vermittlung und Entwicklung von Ideen. das bedeutet für mich:

  • die Konzentration einer Idee auf ihre Essenz.
  • Idee in eine Form bringen, die allen Beteiligten eine möglichst gleiche Vorstellung vermittelt, ohne sie in ihrer Kreativität einzuschränken
  • eine logisch sinnvolle Weiterentwicklung nach dem Grundsatz „form follows function“.

Krittel

Als Studierende im Kreativ Bereich, leben wir vor Allem von der Möglichkeit unsere Ideen umzusetzen und zu kommunizieren. Der Ideenfindungsprozess ist oft die größte Herausforderung. Aufbauend muss man seine Gedanken strukturieren und in eine handhabbare Form für alle bringen. Somit versuchten wir ein Spiel zu entwickeln indem dieser Ideenfindungsprozess durch Zusammenarbeit gefördert wird und vor Allem Spaß macht.

Krittel ist ein Rollen- wie auch Gesellschafts- Spiel welches vom Ideenaustausch der Mitspieler lebt. Die Spieler bringen sich durch Ihre selbst ausgedachten Charaktere in die vorgelegten Landschaften ein. Nun gilt es auf möglichst kreative und absurde Weise zum Ziel zu gelangen. Die Teilnehmer haben jeweils 60 Sekunden um ihr weiteres Vorhaben zu kommunizieren und zu illustrieren. Das Niveau der zeichnerischen Fähigkeiten ist jedoch nicht von Relevanz. Die Spieler müssen ihre Aktion lediglich grob hin "kritzeln". Somit werden ihre Ideen und Gedanken auf dem Papier gefestigt und für alle übrigen Mitspieler mehr handhabbar. Um die Spieler noch etwas mehr zum kreativen Denken anzuregen, werden ihre Ideen von einem Juror als "irre" oder "öde" abgestempelt. Demnach ist eine "Krittel Runde" vor Allem laut. Im Verlaufe des Spieles erleben die Spieler eine selbst gestaltete Geschichte die oftmals nur sie verstehen. Als Außenstehender wirkt es wie ein Irrsinn der vor Allem von Gelächter geprägt ist. Wurde zu ende "gekrittelt", so bleibt lediglich ein zu gestempeltes Blatt Papier auf dem eine "Landschaft" voller Chaos abgebildet ist. Was Krittel so besonders macht, ist, dass man "Spaß mit den lustigen Ideen der Mitspieler hat" Svenja Kirsch

Projekt: monk-e

interaktives eBook, Großgruppe, tätig in Projektmanagement und Konzeption, Präsentation organisiert

Ai-Diagramm-Tool

Das bisherige Diagrammtool ist veraltet und unzureichend: Der Tabelle zur Dateneingabe fehlen grundlegende Funktionen wie das verschieben von Werten per drag & drop oder das gleichzeitige Löschen mehrerer markierten Zellen; Die Eingabe von Werten erfolgt über ein gesondertes Eingabefeld, obwohl dies keinen erkennbaren Sinn hat. Zu allem Überfluss fehlt ein Life-Feedback, das die wenigen vorhandenen Funktionen (wie das automatische Erkennen von Beschriftungen) intuitiv erklären würde. Auch blockiert das Tabellenfenster den Zugriff auf weitere Funktionen wie Diagrammstile und Achseneinstellungen. Ich entschied mich, dieses Tool von Grund auf neu zu gestalten.

Dazu überlegte ich zunächst, mit welchen Intentionen diese Funktion genutzt wird: Zum einen sind Diagramme visualisierte Daten, die zunächst meist in Tabellen darstellbar sind; Zum anderen ist Illustrator ein Programm zur professionellen Gestaltung von Grafiken und wer es nutzt möchte kreativ und visuell orientiert arbeiten.

Dies brachte mich auf die Idee zwei gleichwertige Bearbeitungsmöglichkeiten zu schaffen:

  • eine indirekte, datenorientierte Methode, die mithilfe einer Tabelle arbeitet.
  • eine direkte, grafikorientierte Methode, bei der unmittelbar die Darstellung bearbeitet wird.

Beide Methoden sollen gleichwertig behandelt werden und beide sollten zumindest die meisten Funktionen enthalten. Außerdem soll ein ständiger Wechsel zwischen den Methoden möglich sein.

Für die datenorientierte Methode war es unbedingt notwendig die Tabellenbearbeitung bequemer und intuitiver zu gestalten. Dazu orientierte ich mich unter anderem an den Funktionen gängiger Tabellenkalkulationsprogramme wie Open Office Calc und MS Excel und adaptierte diese. Auch für die grafikorientierte Methode ließ ich mich von Programmen des MS Office Pakets inspirieren, da die dortige Grafikbearbeitung einige Funktionen bietet, die auch in Illustrator hilfreich sein können. In beiden Bereichen beschäftigte ich mich außerdem mit verschiedenen Bedienungsansätzen wie „drag & drop“ und „point & shoot“.

Entstanden ist ein Konzept, das eine intuitive Bedienung und erweiterten Funktionsumfang bietet.

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Gewdicht-Lern-Programm

Um Kenntnisse über verschiedene Lernprozesse zu erhalten griff ich neben Selbstversuchen auf Wikipedia-Artikel über die Verarbeitungsprozesse des Gehirns zurück. Aus diesen Recherchen konnte ich einige Punkte herausfiltern, auf denen sich mein Lernkonzept aufbaut:

  1. Die Kapazität des phonologischen Speichers liegt bei ein bis zwei Sekunden. Durch aktives Wiederholen der Information (rehearsal) wird diese aufgefrischt und somit vor Verblassen geschützt. Daraus folgt, dass das Gedicht in kleine Stücke aufgeteilt werden muss, welche dann durch ständiges Wiederholen geübt werden.
  2. Die Verarbeitung verbaler Eindrücke beinträchtigt das visuelle System kaum. Gleiches gilt umgekehrt. Die Gleichzeitige Aufnahme von Text und Bild ist also ohne große Einschränkung möglich.
  3. Audivisuelle Darstellung vermittelt Informationen besser als nur rein visuelle Darstellung. Daher entschied ich mich den Gedichttext auch akustisch auszugeben.
  4. Überflüssiges Bildmaterial beeinträchtigt die Lernleistung. Dieser Punkt brachte mich zu der Idee die Wortwahl für die Bildzuweisung zu automatisieren und auch Bilder wieder herauszunehmen.
  5. Die Aufnahme gesprochener Sprache und die gleichzeitige Aufnahme geschriebener Sprache beeinträchtigen sich gegenseitig massiv. Text sollte also stets entweder akustisch oder schriftlich ausgegeben werden.

Von besonderer Bedeutung für mein Konzept ist eine Theorie, die davon ausgeht, dass Informationen, die eine emotionale Bedeutung haben, sich im Gedächtnis wesentlich länger halten. Ich entschied mich diese These als Leitfaden meines Programms zu verwenden. Das entworfene Programm ist daher nicht nur individuell anpassbar (selbst wählbare Gedichte und Referenzbilder, Anpassung der Benutzeroberfläche durch Skis etc.), sondern es passt sich auch von selbst an den Benutzer an.

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Sarg

Aus der Aufgabe einen narrativen – einen erzählenden – Raum zu gestalten, entstand in unserer Gruppe die Idee einer rein akustisch erfahrbaren Inszenierung. In einem dunklen Raum, von der Außenwelt abgeschnitten, sollte durch nichts weiter als Geräusche eine Story vermittelt werden. Schon bald ergab sich hieraus das Konzept einen Sarg zu bauen und die Story einer Beerdigung zu vermitteln.

Blanko Interviews

Die Interviews sollten dazu dienen das Raumkonzept – die Einteilung der Räume nach Vertiefungsbereichen - zu Unterstützen. Zum Einen sollten sie dem Besucher vermitteln, worum es bei der jeweiligen Vertiefungsrichtung geht und mit welchen Fragen sich die Studierenden auseinandersetzen. Zum Anderen sollten die Interviews aber auch allgemein das Niveau der Studierenden zeigen.

Um diese beiden Ziele erfüllen zu können, galt es mit unterschiedlichen Niveaus zu arbeiten: Auch der fachfremde Zuschauer sollte die meisten Fragen und Antworten nachvollziehen können oder sich zumindest nicht abschrecken lassen. Andererseits sollte gezeigt werden, dass die Studierenden sich sehr intensiv mit der Theorie ihres Fachs auseinandersetzen. Dies wollten wir durch Beiträge erreichen, die sich im Optimalfall an der Grenze des für den fachfremden Betrachter nachvollziehbaren Bereichs befinden. Diese Ziele versuchten wir, sowohl bei der Zusammenstellung des Fragenkatalogs, als auch beim Schnitt und der Auswahl der gegebenen Antworten zu berücksichtigen.

Beim Zusammenstellen der Antworten achteten wir außerdem darauf, dass aus den unterschiedlichen Beiträgen der Eindruck einer Diskussion entsteht. Auf diese Weise erhält der Betrachter Einblick in verschiedene Sichtweisen und wird angeregt sich selbst Gedanken zu machen. Um diesen Diskussionscharakter zu erreichen, wurden nicht nur gegensätzliche Meinungen nebeneinander gestellt; ein weiters Mittel fanden wir darin, sich ergänzende Antworten so hintereinander zu schneiden, dass der Eindruck entsteht, ein Gedanke habe sich im Gespräch entwickelt. Dabei wurde außerdem darauf geachtet, keine Aussagen zu verfälschen. Durch diese Methode entsteht ein ansprechendes und lebendiges Video.

Die Spinne

Das Ziel dieses Projektes war die Konzeption und Umsetzung eines fotografischen Storyboard - Videos – also eines Entwurfs für ein (in diesem Fall virtuelles) Filmprojekt. Als Vorlage diente die Geschichte “die Spinne” von Hanns Heinz Ewers.

Die Absicht des Kurses war eine Einführung in Schnitt und Kameraführung, das Schaffen von Bildwelten und audiovisuelles Geschichtenerzählen.

14magazin

Studentisches Magazin, ehrenamtliche Tätigkeit, an der dritten Ausgabe

Hi!

Ich bin Felix Wettstein.

Willkommen auf meinem Portfolio.

Ich studiere im 6. Semester „Integrierte Gestaltung“ mit Schwerpunkt New-Media-Design an der Hochschule für Kunst Design und populäre Musik (hKDM) in Freiburg.

Bereits während meiner Schulzeit haben mich die Gestaltungsmöglichkeiten der Fotografie und Bildbearbeitung fasziniert. Aber ich hatte auch breit gestreute Interessen, zum Beispiel in Holz- und Metallverarbeitung, Mechanik und Elektronik, Webdesign und Programmierung. Vor allem mein Interesse für die Fotografie brachte mich dazu ein Grafik-Design-Studium an der FHF Freiburg zu beginnen. Dort lernte ich die große Bandbreite des Designs kennen.

Besonders faszinierte mich die Typografie: die Geschichte der Schrift, Charakter und Wirkung verschiedener Schrifttypen und welche große Rolle kleinste Details spielen können. Besondere Freude bereitete mir die Arbeit an dem Projekt „SCHRIFT BEWEGT“, bei dem ich die Möglichkeiten von Schrift im dreidimensionalen Raum sowie ihre Wandlungsfähigkeit untersuchte. Ich begann mich stark für den konzeptionellen Bereich des Designs zu interessieren.

Zur gleichen Zeit lernte ich das 14magazin kennen, welches von Freiburger Studenten in ehrenamtlicher Arbeit herausgegeben wird. Hier übernahm ich mit zwei Kommilitonen das Layout. Das Praxisorientierte Arbeiten war eine willkommene Ergänzung zum Studium und prägte meine Theorie- und Konzeptionsbezogene Denkweise.

Als aus der FHF die hKDM hervorging, erhielt ich die Gelegenheit auf den Bachelor-Studiengang „Integrierte Gestaltung“ umzusteigen. Wichtigste Motivation für meinen Wechsel war allerdings die breitere und konzeptionellere Ausrichtung des neuen Studiengangs.

Eines der ersten größeren Projekte war die Konzeption eines Gedicht-Lern-Programms. Hier konnte ich Kenntnisse aus meiner Zeit am technischen Gymnasium (Informationstechnik) einbringen: Progamm-Ablauf-Pläne und Struktogramme hatte ich dort im Zusammenhang mit Maschinenprogrammierung kennengelernt. Sie halfen mir nun meine Ideen zu konzentrieren und zu vermitteln. Diese Aufgabe erfordere auch sich mit Fachübergreifendem Wissen zu beschäftigen. Psychologie hatte mich bereits vorher fasziniert. Ich begann mich für Pädagogik als Thema meiner Gestaltung zu interessieren und mir wurde bewusst, dass ich mich nicht in technischen Kategorien sondern vielmehr thematisch orientieren möchte.

Geht man von einem fächerübergreifenden thematischen Ansatz aus, so benötigt man ein breit angelegtes Know-how, um stets die am Besten geeigneten Techniken und Methoden zu finden. Hier kommen mir mein vernetztes Denken und meine umfassende Allgemeinbildung zugute.

Den Schwerpunkt meiner Arbeit sehe ich in der Vermittlung und Entwicklung von Ideen. das bedeutet für mich:

  • die Konzentration einer Idee auf ihre Essenz.
  • Idee in eine Form bringen, die allen Beteiligten eine möglichst gleiche Vorstellung vermittelt, ohne sie in ihrer Kreativität einzuschränken
  • eine logisch sinnvolle Weiterentwicklung nach dem Grundsatz „form follows function“.